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Chorausflug nach Ingolstadt
Am Samstag, den 20. September war es soweit. Nach langer Vorbereitungszeit stand das Programm für unseren diesjährigen Ausflug. Pünktlich um 8 Uhr trafen wir uns am Maibaum, um mit dem Bus nach Ingolstadt zu fahren. Auf Grund eines Geburtstages wurden wir schon in der Früh mit Sekt und Selbstgebackenem verwöhnt und konnten so gut gelaunt einen singfreudigen Tag beginnen. In Ingolstadt angekommen begrüßten wir unseren ehemaligen Chorleiter Roland Müller im Bus bereits mit einem Ständchen. Nach herzlicher Begrüßung stand eine zweistündige Stadtführung auf dem Programm. So wurden wir durch die kleinen Gassen und Straßen von Ingolstadt geführt. Natürlich besichtigten wir schöne Kirchen. In der Asamkirche „Maria de Victoria“ konnten wir neben sagenhafter Wand- u. Deckenmalerei, in der Schatzkammer auch die 1708 fertig gestellte Lepanto-Monstranz - die wertvollste Monstranz der Welt - bewundern. Im spätgotischen Münster „Zur Schönen Unserer Lieben Frau“ war der äußerst beeindruckende Altar zu bestaunen. Im Anschluss gingen wir zur St. Moritzkirche (älteste Kirche der Stadt, deren Geschichte bis zum 9. Jahrhundert zurück geht) um dort einige Kirchenlieder mit unserem „alten“ Chorleiter zu singen. Da Singen bekanntlich Hunger macht, marschierten wir nun zum „Kuchlbauer“, wo bereits für uns reserviert war. Dort konnten so einige Museumsteile der Bierbrauerei besichtigt werden. (Das bayerische Reinheitsgebot für Bier wurde 1516 in Ingolstadt proklamiert) Nach einem leckeren Mittagessen gab es verschiedene Möglichkeiten, den Nachmittag zu gestalten. Ein paar Chorfreunde nahmen die Idee auf, das Audi-Forum zu besuchen. Eine kleine Mannschaft entschloss sich für das Armeemuseum und eine Gruppe von etwa 14 Sängerinnen und Sängern ließ sich von Roland Müller die Stadt und deren Geschichte mit einem Rundgang ein wenig ausführlicher erklären. Nachdem das Wetter leider nicht so warm war, wie der Wetterbericht meldete, mussten wir uns in einem Café zwischendurch aufwärmen. Am frühen Abend trafen wir uns alle im Gasthof „Zum Anker“, wo Roland für uns ein Nebenzimmer reserviert hatte. Dort konnten wir neben Speis und Trank einen gemütlichen, musikalischen Abend genießen, bevor uns der Bus um 21 Uhr abholte und gut nach Hause brachte.
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